LSD

 

LSD (LysergSäureDiäthylamid) wurde zum ersten Mal von einem Chemiker aus der Schweiz namens Albert Hofmann hergestellt. Erst nach fünf Jahren entdeckte er zufällig die psychoaktive Wirkung. LSD ist eine farb-, geruch-und geschmackslose Lösung, die in fester und in flüssiger Form erhältlich ist.

Die wirksamste Wirkung von LSD erfolgt über die Schleimhäute, es wird meist über den Mund aufgenommen. Der Wirkstoffgehalt einer Konsumeinheit (eine Pappe, ein Tropfen) schwankt zwischen 25 und 250_µg (Mikrogramm) LSD. Mikros sind kleine Tabletten, die mit LSD gefüllt sind und werden auch geschluckt.

Dosierungen (_µg_ =Mikrogramm):

·         25 bis 50_µg_Schwellendosis, um erste leichte körperliche und schwache psychische Effekte zu spüren.

·         50 bis 100_µg_Heute üblicherweise auf Parties eingesetzte Dosierung mit mittleren körperlichen und psychischen           Effekten.

·         100 bis 300_µg_stärkere körperliche und psychische Effekte

·         250_µg_von Albert Hofmann bei seinem ersten Selbstversuch freiwilligen LSD-Trip eingenommene Dosis

·         300 bis 500_µg_Äußerst intensives psychedelisches Erlebnis, Halluzinationen, nur für erfahrene Konsumenten

·         500 bis 1.000_µg_sehr hohe Dosierung, die bei der psychedelischen Therapie eingesetzt wird.

Die ersten Anzeichen für einen Rausch werden erst nach 20min bis 1h bemerkt. Zuerst fühlt man sich mulmig, man hat Schwindelgefühle und innere Unruhe usw. Nach ca. 1 bis 2h entfaltet sich der Rausch. Während dem Rausch werden Töne, Farben und Gefühle anders wahrgenommen. Gegenstände können sich verformen. Es können sich jedoch negative Gefühle entwickeln, in denen man Angstgefühle usw. entwickeln können.

Langzeitnebenwirkungen:

LSD weist keine langzeitigen körperlichen Schäden auf, aber der psychische Bereich wird schon nach einer Dosis stark angegriffen.

Konsumenten in Deutschland:

 

In Deutschland haben in der Altersgruppe der 12-59-Jährigen schon ca. 930.000 Menschen mit LSD Kontakt gehabt.